"Hilf mir, es selbst zu tun" lautet ein Grundprinzip in unserer Arbeit mit dem Kind. Damit das Kind Eigenaktivität entfalten kann, muss sich der Erzieher zurückhalten und nicht dirigieren, sondern eine Rolle als Partner, Helfer und Förderer des Kindes annehmen ohne dabei die Autorität seiner Persönlichkeit aufzugeben. Durch unser Zurücktreten geben wir dem Kind einen Freiraum in dem es ausprobieren und experimentieren kann, eigene Erfahrungen sammeln und auch Fehler machen darf.
Kinder brauchen Ordnung und feste Regeln, um Räume für ihre eigene Entfaltung zu erschließen. Nicht erst seit der Pisa-Studie geben wir jedem Kind den Raum, um in seinem Rhythmus zu reifen und sich zu entwickeln. So erlebt ein Kind, durch unser pädagogisches Konzept, von Beginn an eine Erziehung ohne Druck und Zwang.
Im Kinderhaus können die Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen. Die Montessori-Pädagogik ist eine Friedenspädagogik über alle sozialen, religiösen und ethnischen Grenzen hinweg.
Vorraussetzung für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit ist die partnerschaftliche, offene und freundliche Zusammenarbeit zwischen Kinderhausteam, Eltern und Trägerverein.
Es werden Elternbeiräte gewählt, die zusammen mit dem Kinderhausteam Elternabende veranstalten.
Regelmäßige Elterngespräche dienen dem kontinuierlichen Austausch über die Entwicklung des Kindes. Ergänzend zu den Elterngesprächen besteht die Möglichkeit zu hospitieren und so beobachtend am Geschehen in der Einrichtung teilzunehmen.



